Parodontitis

Parodontitis ist mit 11,5 Millionen schwerer Fälle in Deutschland eine Volkskrankheit und bei Erwachsenen über 40 Jahren die häufigste Ursache für Zahnverlust.  Dabei ist Parodontitis gut behandelbar. In Frühstadium erkannt, wirkt Prävention und  unterstützende/ erhaltende Parodontaltherapie effektiv. Meistens werden die typischen Symptome wie Zahnfleischbluten von den Betroffenen nicht mit Parodontitis in Zusammenhang gebracht. Häufig wird der Schaden erst erkannt, wenn die Krankheit weit fortgeschritten ist.

Bei uns gehört die parodontale Untersuchung zur jeder Erstuntersuchung.

Deutsche Gesellschaft für Parodontologie schreibt : „Auf der einen Seite kann die parodontale Erkrankung heute mit modernen minimal-invasiven Behandlungen zur Ausheilung gebracht werden und das bei geringer Patientenbelastung und Gewebsretraktion. Auf der anderen Seite haben sich Schnittstellen zur Allgemeinmedizin und zur dentalen Implantologie ergeben. Parodontitis hat nachweislich einen negativen Einfluss auf die allgemeine Gesundheit und die Behandlung der Erkrankung potentiell einen positiven Einfluss. Im Bereich der Implantologie konzentriert sich die Forschung sowie viele aktuelle klinische Fragestellungen mehr und mehr auf den Bereich des weichgewebigen Abschlusses der Implantatfixtur. In diesem Bereich ist das Wissen des Parodontologen über Gewebsheilung im marginalen Bereich von großer Wichtigkeit und kann helfen, Implantate langfristig erfolgreich auch bei Patienten mit parodontalen Vorschädigungen einzusetzen.“

Die Erkrankung des Zahnhalteapparats. Die Taschenkrankheit: da wo das Zahnfleisch sich fest an den Zahn schmiegen soll, entstehen Taschen. Der Zahnhalteapparat  ist erkrankt.  Nicht nur, dass das Zahnfleisch ab und zu mal blutet, es geht auch der Knochen zurück, die Zähne werden locker…

 

Prophylaxe ist nicht alles, aber ohne Prophylaxe ist alles andere nichts!